Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) 2025: Was Unternehmen wissen müssen
Ab Juni 2025 müssen E-Commerce-Plattformen und Web-Anwendungen barrierefrei sein. Ich zeige Ihnen, wie Sie Bußgelder vermeiden und gleichzeitig Ihre UX verbessern.
2026-05-17
Am 28. Juni 2025 tritt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) in Kraft. Dies ist kein optionales Feature, sondern eine gesetzliche Verpflichtung für fast alle digitalen Dienstleister in Deutschland.
Wer ist betroffen?
Die gute Nachricht: Kleinstunternehmen (unter 10 Mitarbeiter und unter 2 Mio. € Umsatz) sind oft ausgenommen. Aber: Fast alle Online-Händler, Banken, Transportdienste und Medienangebote müssen handeln.
Die Risiken bei Nicht-Einhaltung
- Bußgelder: Bis zu 100.000 EUR bei groben Verstößen.
- Abmahngefahr: Verbände und Konkurrenten können die Unterlassung fordern.
- Umsatzverlust: 15 % der Bevölkerung leben mit Beeinträchtigungen – wer sie ausschließt, verliert Marktanteile.
Meine 4-Schritte-Strategie für BFSG-Compliance
1. Status-Quo-Audit
Wir führen ein technisches Audit nach WCAG 2.1 AA Standards durch. Wir prüfen Kontrastverhältnisse, Tastatur-Bedienbarkeit und Screenreader-Tauglichkeit.
2. Quick-Wins
Häufig lassen sich 80 % der Probleme durch einfache Anpassungen an der Semantik (ARIA-Labels, semantisches HTML) beheben, ohne das Design zu verändern.
3. Technische Umsetzung
Ich integriere Barrierefreiheit direkt in Ihren Tech-Stack – egal ob React, Next.js oder ein CMS wie Kirby. Ein Beispiel ist mein Accessibility Widget, das Nutzern hilft, die Seite individuell anzupassen.
4. Dokumentation & Reporting
Rechtssichere Dokumentation ist der Schlüssel. Wir erstellen die notwendige Barrierefreiheitserklärung für Ihre Website.
Ihre Checkliste zur Barrierefreiheit
Ich helfe Ihnen, die BFSG-Hürde rechtssicher zu meistern:
- Haftung vermeiden: Wir stellen sicher, dass alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt sind.
- Größere Zielgruppe: Sie erreichen 15 % mehr potenzielle Kunden.
- Bessere Google-Rankings: Barrierefreier Code ist „SEO-Gold".